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Edenkoben
26. Mai 2026
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Start Verbandsgemeinde Edenkoben VG Edenkoben: Invasive Ameisenart Tapinoma magnum

VG Edenkoben: Invasive Ameisenart Tapinoma magnum

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Was tun bei einem Verdachtsfall?
Sie vermuten Tapinoma magnum bei sich im Garten oder auf dem Grundstück? Melden Sie Ihren Verdachtsfall bitte in der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben.
Ihre Ansprechpartnerin ist Monika Damian, Fachbereich Bürgerdienste: montags, dienstags, donnerstags und freitags, von 9 bis 11 Uhr. Kontakt: schaedlingsbekaempfung@vg-edenkoben.de oder 06323 959-226.

Kommen Sie vorbei in der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben oder im Rathaus Ihrer jeweiligen Ortsgemeinde und nehmen Sie sich ein verschließbares Reagenzglas mit nach Hause. Sammeln Sie bitte eine oder mehrere Ameisen – tot oder lebendig – ein, versehen das Reagenzgläschen mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Datum und Ort des Fundes sowie ihrer E-Mail-Adresse.

Geben Sie das Behältnis bitte in der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben oder im Rathaus Ihrer Ortsgemeinde ab. Bitte nutzen Sie ausschließlich die ausgegebenen Behältnisse. Die Bestimmung, ob es sich bei den Ameisen um eine heimische oder die invasive Art handelt, kann nur in diesen erfolgen.
Wir in der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben werden dann bestimmen können, ob es sich bei den Ameisen auf ihrem Grundstück um heimische oder invasive Arten handelt und informieren Sie weiter.

Tapinoma magnum unter der Lupe
Damit auch Sie bei ersten Beobachtungen oder Befall frühzeitig reagieren und so Schäden vermeiden können, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen im Überblick. Denn die Bekämpfung der invasiven Ameise ist eine Gemeinschaftsleistung:

Bevorzugter Lebensraum: Die Tapinoma magnum bevorzugen warme, sonnige und trockene Bereiche sowie sandige Böden unter Pflastersteinen. Mittlerweile fühlt sich Tapinoma magnum auch im Grünbereich (Rasen, Wiesen, Weinbergen) und sogar unter Rindenmulch (dort ist es schön warm und durch das langsame Zersetzen des Rindenmulches auch feucht) wohl. Sie lebt auch unter einzeln im Garten als Deko ausgelegten Steinen aller Art (Sandstein, Beton oder Ton).

Geruch: Zerdrückte Tapinoma-Ameisen verströmen einen ranzig buttrigen, auch acetonischen Geruch. Einheimische Ameisen riechen beim Zerdrücken eher nicht.

Aussehen: Die große Drüsenameise ist schwarz und zwei bis vier Millimeter groß. Bei den Tapinoma magnum Arten unterscheiden sich die Größen der Arbeiterinnen häufig, die Länge variiert zwischen 2,5 und 3,5 Millimeter. Sind die Ameisen gleich groß, ist es wahrscheinlich eine heimische Art.

Breite der Ameisenstraße: Die einheimische Wegameise bildet meist einspurige Ameisenstraßen. Tapinoma magnum hingegen bewegen sich regelrecht auf mehrspurigen Ameisen-Autobahnen.

Aussehen der Ameisenpuppen: Die Tapinoma magnum entwickelt sich aus Nacktpuppen ohne Kokon. So lassen sich bereits im Puppenstadium etwa Beine der Tiere erkennen. Die Farbe der Eier und Puppen ist weiß-transparent.

War Ihr Grundstück bereits im letzten Jahr nachgewiesenermaßen betroffen? Wenn Sie sich sicher sind, dass es sich wie im letzten Jahr um Tapinoma-Magnum handelt, kann in diesem Fall auf eine erneute Untersuchung der Spezies wie nachfolgend beschrieben, verzichtet werden.

Aktuelle Informationen
Halten Sie sich stets auf dem Laufenden unter https://www.vg-edenkoben.de/service/bekaempfung-der-invasiven-ameise-tapinoma-magnum/

Text: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben

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