Klimathemen in Europa und vor Ort:

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Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung waren Gegenstand eines Besuches der südpfälzischen Europa-Abgeordneten Christine Schneider im Landauer Rathaus. Im Gespräch mit Oberbürgermeister Thomas Hirsch informierte sich die Abgeordnete über Landauer Projekte und Planungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Vor genau zwei Jahren hatte die Stadt Landau als erste Stadt in Rheinland-Pfalz den Klimanotstand ausgerufen und seither auf unter-schiedlichen Ebenen Akzente gesetzt.
Von der jüngst beschlossenen landesweit bisher einmaligen Solarrichtlinie über Regenrückhaltekonzepte bei der Siedlungsentwicklung bis hin zum geplanten Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. Schneider machte deutlich, dass auf europäischer Ebene in großem Umfang Fördermittel bereitstünden, die über die europäischen Mitgliedstaaten in konkrete Maßnahmen vor Ort fließen sollen. Als Abgeordnete seien ihr dabei Informationen über Best-Practice Beispiele, die auch andernorts beispielgebend sein könnten, wichtig, so Schneider zu den Erkenntnissen aus ihrem Besuch in Landau.
„Der Klimawandel ist kein Thema, dass wir als losgelösten Politikbereich betrachten können, sondern eine Aufgabe, die sich in allen Bereichen wiederfindet“, so Schneider. Dies gelte auch für den von ihr auf der europäischen Ebene besonders bearbeiteten Politikfeld der Landwirtschaft. Und der komme in ihrer pfälzischen Heimatregion nach wie vor eine große Bedeutung zu, machte die frühere Landtagsabgeordnete deutlich.
Mehr Informationen zur Arbeit von Christine Schneider finden Sie unter www.christine-schneider.de