Landau trauert: Gemeinsames Gedenken an Todesopfer in der Corona-Pandemie – OB Hirsch legt Kranz nieder – Trauerbeflaggung als Zeichen der Solidarität – Kirchengemeinden gedenken in Gottesdiensten

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Die Pandemie hinterlässt tiefe Spuren im Leben vieler Menschen. Auch und vor allem bei jenen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 Freundinnen und Freunde oder Familienmitglieder verloren haben. Um die in der Corona-Pandemie Verstorbenen zu betrauern, schließt sich die Stadt Landau dem Aufruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum gemeinsamen Gedenken am Sonntag, 18. April, an. Zusätzlich zur landesweiten Trauerbeflaggung wird Landaus OB Thomas Hirsch an diesem Tag einen Kranz an der Grünfläche hinter der Kapelle des Hauptfriedhofs niederlegen. „Wer sich dieser Form der Beileidsbekundung anschließen möchte, kann dort am Sonntag ebenfalls Blumen niederlegen oder Kerzen aufstellen“, so Hirsch. Die Landauer Kirchengemeinden werden in ihren Sonntagsgottesdiensten ebenfalls der Verstorbenen gedenken.

„Viele Menschen, deren Angehörige in den vergangenen Monaten seit Pandemiebeginn verstorben sind, hatten keine oder kaum Gelegenheit, sich zu verabschieden. Auch gemeinsames Trauern und Beileidsbekundungen waren nur begrenzt möglich“, so OB Hirsch. „Deswegen möchten wir den Hinterbliebenen am kommenden Sonntag zeigen, dass sie mit ihrem Schmerz nicht alleine sind.“ Der OB nutzt auch die Gelegenheit, an die vielen gesellschaftlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie zu erinnern – und um alle Menschen in der Stadt um deren persönliche Unterstützung bei der Eindämmung der Infektionslage zu bitten.

Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz.