Zur Naherholung und für ein gutes Stadtklima: Stadt Landau stellt Weichen für Neugestaltung des Ostparks und Sanierung des Schwanenweihers

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Den Ostpark den Bürgerinnen und Bürgern zurückgeben – und gleichzeitig den ökologischen Zustand des Schwanenweihers verbessern: Diese Ziele verfolgen Landauer Stadtspitze und Stadtverwaltung. Damit die innerstädtische Parkanlage bald wieder ausgiebig von den Landauerinnen und Landauern als attraktives Naherholungsgebiet genutzt werden kann, hat der städtische Hauptausschuss, angesichts der aktuellen Corona-Krise mit Stadtratskompetenzen ausgestattet, jetzt ein erstes Go für ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Neugestaltung des Ostparks gegeben.

„Die Neugestaltung des Ostparks und vor allem die Sanierung des Schwanenweihers sind ein echtes Großprojekt in unserer Stadt und ein Wunsch, der von vielen Landauerinnen und Landauern seit Jahren gehegt wird – aus diesem Grund haben wir uns das Okay der städtischen Gremien für die Fortführung der Planungen auch trotz der aktuell schwierigen Situation geholt“, so Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Die Verwaltung werde die federführend vom Umweltamt erarbeitete Entwurfsplanung nun der zuständigen Förderbehörde zur Genehmigung vorlegen, informiert Hirsch. Die Kosten für das gesamte Maßnahmenpaket sind von ursprünglich 1,76 Millionen auf 3,49 Millionen Euro gestiegen – bei einer in Aussicht stehenden Förderung durch Bund und Land von 90 Prozent beliefen sich die städtischen Mehrkosten damit auf rund 100.000 Euro.

Den Grund für die gestiegenen Gesamtkosten nennt Umweltdezernent Lukas Hartmann: „Unsere Voruntersuchungen haben gezeigt, dass der Weiher undicht ist und einen Großteil seines Wassers nicht, wie bisher angenommen, durch Verdunstung, sondern durch Versickerung verliert. Aufgrund dieser Erkenntnisse haben wir das Sanierungskonzept für den Weiher, der künftig ausschließlich aus Grundwasser gespeist werden soll, anpassen müssen. Und auch was die weiteren Sanierungsbausteine betrifft, haben wir die zuerst angedachten Maßnahmen erweitert. Nur so können wir dem Park seine Strahlkraft zurückgeben.“

Das Gesamtkonzept, das auch bei mehreren Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde, sieht u.a. einen größeren Kinderspielplatz, weitere Bewegungs- und Fitnessmöglichkeiten, die Sanierung der Wege, den Bau eines neuen, barrierefreien Höhenwegs, die Installation von langen Bänken, den Ausbau der Parkbeleuchtung sowie verschiedene Maßnahmen zur Wissensvermittlung zu Ökologie und Geschichte des Ostparks vor.

Wichtig: Die Grünanlage soll nicht nur zur Attraktivität der östlichen Innenstadt beitragen und wieder beliebter Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger werden –auch für das Stadtklima kommt dem Ostpark eine wichtige Bedeutung zu. „Sowohl der Weiher als auch der alte, üppige Baumbestand dienen im Sommer zur Kühlung der überhitzen Innenstadt. Um dieser Funktion künftig noch besser nachkommen zu können, muss aber der schlechte ökologische Zustand des Schwanenweihers verbessert werden“, bekräftigt Hartmann. 

Auf dem richtigen Weg: Kontaktverbot in Landau wirkt – Ordnungsamt zieht überwiegend positive Bilanz des Wochenendes

Es ist #fastnichtslosinLD – und das ist auch gut so. Das Kontaktverbot, zuerst durch die Kommunen vor Ort und seit der vergangenen Woche durch die landesweite Corona-Bekämpfungsverordnung geregelt, ist bei den Bürgerinnen und Bürgern in Landau angekommen. Das bestätigt auch die städtische Ordnungsbehörde und zieht ein überwiegend positives Fazit des zurückliegenden Wochenendes.

„Die meisten Landauerinnen und Landauer nehmen die aktuelle Lage sehr ernst und halten sich an das Kontaktverbot – dafür ein großes Dankeschön im Namen des gesamten Stadtvorstands“, sagt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „So müssen wir weitermachen. Denn zu Hause zu bleiben und die sozialen Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren, ist aktuell das Beste, was jede und jeder von uns tun kann, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen“, appelliert der OB gemeinsam mit Ordnungsdezernent Lukas Hartmann an die Bürgerinnen und Bürger, sich weiter an die Regelungen zu halten. 

Natürlich gebe es aber auch in Landau einige wenige Uneinsichtige, informiert Hartmann als zuständiger Dezernent. So hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner Ordnungsbehörde am zurückliegenden Wochenende mehrere Gruppen im Park ansprechen und auch die eine oder andere kleinere Party auflösen müssen. „Wir werden die Einhaltung des Kontaktverbots weiter intensiv kontrollieren und begrüßen ausdrücklich, dass das Land Rheinland-Pfalz uns mit einem landesweit einheitlichen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung ausgestattet hat“, so Hartmann abschließend.  

Wechsel an der Spitze in Landau an der Isar: Matthias Kohlmayer wird neuer Bürgermeister – OB Hirsch gratuliert und dankt Helmut Steininger für gute Zusammenarbeit

Landaus Schwesterstadt Landau an der Isar bekommt einen neuen Bürgermeister: Matthias Kohlmayer (Landau gefällt mir) hat sich in der Stichwahl gegen Amtsinhaber Dr. Helmut Steininger (CSU) durchgesetzt. Auch in Landau in der Pfalz hat man das bayerische Kommunalwahlergebnis aufmerksam verfolgt. Oberbürgermeister Thomas Hirsch gratuliert dem neuen Isar-Landauer Bürgermeister – und bedankt sich bei Dr. Helmut Steininger für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Hirsch und Steininger, der von 1996 bis 2002 Bürgermeister war und seit 2014 wieder ist, hatten die Freundschaft zwischen den beiden Landaus in den vergangenen Jahren durch einen regelmäßigen Austausch untereinander, vor allem aber durch Bürgerfahrten „in beide Richtungen“ weiter vertieft. Sogar ein Neujahrsempfang im pfälzischen Landau stand ganz unter dem Motto „Bayern und Pfalz, Gott erhalt’s“. „Bayern und die Pfalz blicken auf eine bewegte gemeinsame Geschichte zurück, die auch in unserem Landau bis heute nachhallt“, sagt OB Hirsch. „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die freundschaftlichen Beziehungen zu unserer Namensvetterin in Niederbayern und hoffen, diese künftig auch unter neuer Führung weiter so gut pflegen zu können wie bisher.“ 

Das bayerische und das pfälzische Landau sind seit den 1950er Jahren befreundet, als Landau an der Isar von einer Flutkatastrophe heimgesucht wurde und die Pfälzer Landauerinnen und Landauer spontan ihre Hilfe anboten. Offiziell „verpartnert“ sind die beiden Städte aber nicht.

Bildunterschrift: Bayern und Pfalz, Gott erhalt’s: Landaus OB Hirsch (l.) und Landaus Bürgermeister Dr. Steininger bei der Eröffnung des Volksfests in Landau an der Isar im Jahr 2018. (Quelle: Stadt Landau)

Pressemitteilungen der Stadt Landau in der Pfalz.