Volkstrauertag am Sonntag, 15. November: Stilles Gedenken in Landau und den Stadtdörfern – OB Hirsch: „Corona-Pandemie, Schicksale von Geflüchteten und jüngste terroristische Anschläge führen uns vor Augen, dass innerer und äußerer Friede nicht selbstverständlich sind“

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Corona-bedingt finden in diesem Jahr in der Stadt Landau und den Stadtdörfern keine zentralen Gedenkfeierlichkeiten zum Volkstrauertag am 15. November statt. Bürgerinnen und Bürger sind zum stillen Gedenken an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt aufgerufen. Als offiziellen Akt wird Oberbürgermeister Thomas Hirsch einen Kranz am Hochkreuz auf dem Hauptfriedhof niederlegen.

„ Der Volkstrauertag ist ein Tag des Gedenkens an alle Opfer der Weltkriege und zugleich ein Tag der Besinnung, wie wir auf Krieg, Gewalt und Terror reagieren und was wir für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit bei uns und in der Welt tun können“, erklärt der OB im 75. Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. „Seit 1945 dürfen wir uns über ein friedliches Miteinander in Europa freuen. Allerdings führen uns die weltweite Corona-Pandemie, die Schicksale von Geflüchteten und die jüngsten terroristischen Anschläge in unseren europäischen Nachbarländern Frankreich und Österreich vor Augen, dass innerer und äußerer Friede nicht selbstverständlich sind.“

Umso wichtiger sei aus diesem Grund der Zusammenhalt von Menschen und Nationen, vor Ort und insgesamt in Europa, so der Appell des Landauer Stadtchefs. Mit Blick auf den Volkstrauertag sagt Hirsch: „Trauer und Erinnerung sind untrennbar miteinander verbunden. Die gemeinsame Erinnerung im europäischen Haus muss uns in einem fortwährenden Dialog zusammenbringen und einander stärken.“

Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz.