Böbingen – Sehr gut besuchter Neujahrsempfang

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Um das neue Jahr zu begrüßen, kamen die Böbingerinnen und Böbinger in großer Anzahl: Klein und Groß, Jung und Alt, in ganzen Familien. Sehr zur Freude von Ortsbürgermeister Stefan Werner und den Gemeinderatsmitgliedern, denn die Gemeinde hatte am Sonntag, 19. Januar, zum Neujahrsempfang ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Der Einladung gefolgt waren auch der 1. Beigeordnete des Landkreises Südliche Weinstraße, Georg Kern, sowie für die Verbandsgemeinde Edenkoben der Beigeordnete Daniel Salm – in Doppelfunktion als Ortsbürgermeister des Nachbarortes Freimersheim -, die beide Grußworte sprachen. Ebenso die Ortsbürgermeister der Nachbarorte Altdorf und Gommersheim, Helmut Litty und Lothar Anton sowie Ortsbürgermeisterin Regina von Nida aus Kleinfischlingen. Als Ortsvorsteher grüßten Kay Lützel, Duttweiler, sowie Sabine Kaufmann aus Geinsheim

Rückblickend berichtete Ortsbürgermeister Stefan Werner von dem wiederhergerichteten Beachvolleyballfeld, der unendlichen Geschichte um die Reparatur des DGH-Aufzugs sowie vom Wasserschaden in der Bücherei, die immer noch geschlossen ist, jedoch demnächst wiedereröffnet werde. Fünf Gemeinderatsmitglieder seien nicht mehr bei der Kommunalwahl 2019 angetreten und so seien fünf neue Ratsmitglieder gewählt worden, die sich schon sehr gut eingebracht hätten, lobte Werner. Die Satzung zum Sanierungsgebiet sei seit Mai 2019 – nach nur einem Jahr Vorbereitung – in Kraft und inzwischen seien sechs Baumaßnahmen angezeigt oder gar schon begonnen worden. Dadurch solle der Ortskern nicht nur schön aussehen sondern auch Wohnraum für junge Leute schaffen. Er hoffe auf weitere Anträge und stehe auch gerne bei Fragen zur Verfügung, animierte er die Anwesenden.

Die Kita-Erweiterung werde ihn und seinen Altdorfer Kollegen dieses Jahr beschäftigen, damit einerseits ein schöner und zweckmäßiger, kindgerechter Bau entstehen könne, der gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen für das Personal biete.

Zur Sanierung des Schulwegs seien in den drei Gemeinden Altdorf, Böbingen und Freimersheim deckungsgleiche Beschlüsse gefasst, so dass nun die geringen, zur Verbreiterung notwendige Flächen angekauft werden können.

Ein ganz großes Lob sprach er den, Vereinen, Arbeitskreisen, Bürgerinnen und Bürgern aus, die in Eigeninitiative und Selbstverantwortung sehr viele Veranstaltungen stemmten und so den Ort noch attraktiver machten. „Man kümmert sich selbst darum und schaut, dass es voran geht“, lobte der Ortschef. Ob Kerwe oder Fasching, die Kaffeetafel, die Adventsfenster oder der seit zehn Jahren sehr aktive Arbeitskreis Seniorenarbeit, dessen Arbeit und Angebot über den Ort hinaus positiv wahrgenommen werde: es seien Zeichen eines attraktiven Ortes und eines sehr guten Miteinanders. Neu hinzugekommen sei der Arbeitskreis Artenschutz. 2021 soll es auch wieder einen Din A3-Foto-Kalender geben. Daher rief er zur Einsendung von Bildern auf.

Die gemeinsame Fackelwanderung der Gäu-Gemeinden Böbingen, Gommersheim, Geinsheim am 26. Januar steht direkt schon an, gefolgt vom Böbinger Fasching, im März von der Chawwerusch-Aufführung, im April vom Stimmalarm-Konzert, der Kaffeetafel am 13. Mai und der Kerwe vom 17. bis 20. Juli, zeigte er einige Glanzlichter auf.

Mit der Europahymne – dreihändig am Klavier gespielt von Arno Metzger, Felicitas Werner und Jan Basler – wurde der Neujahrsempfang musikalisch eröffnet und vom Gemischten Chor des MGV unter der Vertretungs-Leitung von Peter Herberger mit zwei sehr gekonnt interpretierten Liedbeiträgen umrahmt. Ein Klaviersolo von Arno Metzger zum Ausklang rundete die Veranstaltung ab. dnb