Schnupperpraktikum in der Kita: Neuer Jugenddezernent der Stadt Landau Maximilian Ingenthron hospitiert in Kitas St. Maria und Haus für Kinder

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Spielen, toben, vorlesen: Als neuer Jugenddezernent der Stadt Landau hat Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron jetzt als Praktikant in den Kitas St. Maria und Haus für Kinder hospitiert. An zwei halben Tagen konnte er so den Kita-Alltag begleiten und sich als Spielkamerad der kleinen Landauerinnen und Landauer von der guten Qualität der Kinderbetreuung in der Südpfalzmetropole überzeugen. Sein Fazit: „Ich bin dankbar und glücklich, dass es diese wichtigen Einrichtungen gibt. Weit über 2.000 Betreuungsplätze in insgesamt 34 Landauer Kindertagesstätten sind es – und der Bedarf wächst. Für mich ist darum ganz klar, dass die Erweiterung der Platzkapazitäten und der Betreuungszeiten weitergehen muss.“

Alles in allem stehen in Landau aktuell 2.284 Betreuungsplätze zur Verfügung, davon 115 für Kinder unter zwei Jahren und 123 für Hortkinder im Grundschulalter. Bei der Betreuungsquote der 2 bis 6-Jährigen liegt die Stadt seit einigen Jahren im landesweiten Vergleich im Spitzenbereich. Als Schwarmstadt mit wachsenden Bevölkerungszahlen muss Landau aber trotzdem immer wieder nachlegen und laut dem aktuellen Kindertagesstättenbedarfsplan 72 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen – 27 für Kinder unter 2 Jahren und 45 für Kinder ab 2 Jahren. Diese Plätze sollen durch die aktuelle Erweiterung der städtischen Kita Ponyhof und durch die Schaffung weiterer Einrichtungen generiert werden. „Zum Beispiel prüfen wir, ob auf dem Gelände des ehemaligen Horstsportplatzes eine Kita neu gebaut werden kann. Diese könnte die beengt untergebrachte Kita Stadtpiraten im Nordring aufnehmen und zusätzliche Kapazitäten bieten“, meint Ingenthron.

„Landau soll weiterhin eine Stadt mit genügend Platz und Kitaplätzen für unsere Kleinsten – unsere Zukunft – bleiben. Daran werden wir weiterarbeiten“, sagt Ingenthron. „Aber zusätzlich zu unseren Anstrengungen als Verwaltung möchte ich ganz besonders das großartige Engagement unserer Erzieherinnen und Erzieher hervorheben. Sie leisten eine fantastische Arbeit, die gar nicht oft und intensiv genug gewürdigt werden kann. Ihr Wirken ist ein Segen für die Kinder, unsere Stadt und die Gesellschaft. Ein enormes Problem ist aber der Mangel an Fachkräften insgesamt. Wir brauchen dringend mehr Erzieherinnen und Erzieher, schon jetzt ist das System überfordert“, appelliert Ingenthron an die politisch Verantwortlichen. „Es ist ein fordernder, aber auch sehr erfüllender Beruf mit Zukunft. Darum: Begeistern Sie sich für eine Ausbildung als Erzieherin oder Erzieher“, spricht er junge Menschen an, die vor der Berufswahl stehen.

Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz.

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