Pressereferat der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) Domplatz 5 | 67346 Speyer Telefon: +49 6232 667-145 Mail: presse@evkirchepfalz.de Nach Rom radeln und dabei Spenden sammeln

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Pfälzer Pfarrer unterwegs für italienisches Hilfsprojekt 

Alle Wege führen nach Rom selbst per Rad. Am 27. August startet der Hasslocher Pfarrer
Friedrich SchmidtRoscher zusammen mit fünf weiteren Radbegeisterten die Reise in die
italienische Hauptstadt. Ihr Ziel: Kilometer um Kilometer Spenden sammeln.

Hassloch (lk). Das Geld soll dem Hilfsprojekt Mediterranean Hope der Föderation
evangelischer Kirchen in Italien zukommen, das Geflüchtete im MittelmeerRaum unterstützt. 

Für jeden gefahrenen Kilometer und Höhenkilometer der CharityTour bezahlen Sponsoren
einen selbst festgelegten Betrag. Bei den insgesamt sechs Teilnehmenden sowie rund 1300
Kilometern Strecke mit 9500 Metern Höhenunterschied sollte eine größere Spendensumme
zusammenkommen. 

Als ich einen alten Freund und Studienkollegen in Tübingen besucht habe, hat der die Idee
gehabt: Mensch, wir könnten doch mal mit dem Rad nach Rom fahren“, erinnert sich
Friedrich SchmidtRoscher. Rasch sei der Plan gereift, die Radtour mit einem guten Zweck zu verbinden. Angesichts der weiterhin dramatischen Lage der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer, bot sich Mediterranean Hope an. 

Die Mitarbeitenden des italienischen Hilfsprojekts kümmern sich um geflüchtete Menschen,
die teilweise ohne Papiere in Ländern im MittelmeerRaum leben. Mediterranean Hope
bemüht sich darum, diese Menschen aus der Illegalität herauszuholen und ihnen
Perspektiven zu eröffnen: Hope Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit. 

Über alle Berge für die Menschen am Mittelmeer 
Die Radler haben ihre Route nach Rom entlang des Rheins geplant, über Straßburg, Basel
und Zürich. Über den SplügenPass führt die Fahrt von der Schweiz nach Italien und dort
über die PoEbene und den Apennin an der Küste entlang nach Rom. Vier der sechs
Teilnehmenden möchten in der italienischen Hauptstadt ankommen, zwei werden nicht die
gesamte Strecke mitradeln. Der Zeitplan sieht 13 Tage im Sattel und einen Ruhetag vor

Das sind im Schnitt 100 Kilometer pro Tag.
Selbst der leidenschaftliche HobbyRadler SchmidtRoscher muss sich auf dieses Pensum
gut vorbereiten. Gemeinsam mit einem weiteren TourTeilnehmer, dem Professor für
Diakonik, Arnd Götzelmann aus Ludwigshafen, wird er im Pfälzer Wald trainieren. Auf der
Kalmit beispielsweise lässt sich die nötige Kondition erarbeiten. Pfarrer SchmidtRoscher hat unter anderem in Rom studiert. Er hofft auf großzügige Spenden für das Projekt. Und freut sich als ItalienFan zudem auf einige freie Tage in Rom.

Mehr zum Hilfsprojekt:
https://www.mediterraneanhope.com/en_en/home/

Spenden für die Tour:

Wer die CharityRadtour direkt unterstützen möchte, kann Spenden überweisen an:

Protestantisches Verwaltungsamt Neustadt

IBAN: DE08 5465 1240 1000 4249 01

Stichwort: RomRad

Speyer, 03.08.2022