Altdorf: Verkehrssicherungsarbeiten an der L540

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Entlang der L540 wurden Ende Februar Arbeiten der Verkehrssicherungspflicht durchgeführt. 

In der kleinen Waldfläche Richtung Freimersheim standen auch Kanadapappeln. Nicht mehr bewirtschaftet zeigten einige starke Ausfallerscheinungen auf, waren abgestorben oder umgestürzt. Die äußeren Pappeln ragten mit ihrem starken Kronenwuchs weit über beide Fahrbahnen der L 540 hinaus. Trockene Kronenteile und Äste hatten sich in tieferliegenden Kronenteile verhängt – ein Zeichen von Stress, wie etwa durch den Klimawandel oder durch Angriffe von Insekten. 

Eine Bearbeitung war daher unumgänglich. 20 Pappeln, die erste Reihe der Pappeln sowie zwei dahinterstehende, wurden am 25. und 26. Februar entnommen. Die L 540 war während der Arbeiten zeitweilig mittels Ampelregelung gesperrt. Der Gemeinderat Altdorf hatte sich für diese wirtschaftlichere Variante und gegen die Entnahme von einzelnen Bäumen mit Hubarbeitsbühnen ausgesprochen. Die Pappeln wurden mittels Seilschlepper nach Westen in den Bestand gezogen. 

Das Stammholz der Bäume – 60 Kubikmeter Schälholz der Güteklassen B und C sowie 52 Kubikmeter Industrieholz wird von der Kommunalen Holzvermarktung Pfalz mit Sitz in Maikammer verkauft. Bernhard Bäcker vom Fachbereich Bauen und Umwelt in der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben rechnet mit einem Verkaufserlös von 4.500 Euro – die Kosten der Maßnahme mit Straßensperrung und Holzernte sind damit gedeckt.
Ortsbürgermeister Helmut Litty bedankt sich auch im Namen der Ortsgemeinde Altdorf bei Bernhard Bäcker für die umsichtige, professionelle und problemlose Umsetzung der Maßnahme. 

Die Kronenteile werden als Biomasse und Totholz in der Waldfläche bleiben. Der Waldrand kann nun mit Büschen bepflanzt werden – ökologische Nischen für Insekten können so geschaffen werden. 

Text: Ivonne Trauth, Bild: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben