Ortsgemeinde Maikammer ehrt erfolgreiche Weinbaubetriebe

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Bei einer kleinen Feierstunde ehrte die Ortsgemeinde Maikammer die bei der Wein- und Sektprämierung 2019 erfolgreichen Weinbaubetriebe.

Die Feierstunde wurde vom Büro für Tourismus organisiert. Seit Jahren bestimmen in hohem Maße Weinbaubetriebe aus unserer Verbands- und Ortsgemeinde Maikammer die Feierstunde der Landwirtschaftskammer, so Ortsbürgermeister Karl Schäfer bei seiner Würdigung. In diesem Jahr gingen ein Großer Staatsehrenpeis und zwei Staatsehrenpreise an Weinbaubetriebe der Ortsgemeinde Maikammer. Der „Große Staatsehrenpreis“ wurde dem Weingut Stefan Schwaab verliehen. Dieser Preis wird einem Weingut dann verliehen, wenn es innerhalb von 10 Jahren 5 Staatsehrenpreise erzielt hat. Staatsehrenpreise wurden an die Weingüter August Ziegler und das Wein- und Sekthaus Schreieck verliehen. „Diese Ehrungen und die vielen Erfolge der Weingüter aus der Ortsgemeinde bei anderen nationalen und internationalen Wettbewerben dokumentieren eindrucksvoll das große Können und Leistungsstreben der Betriebsinhaber. Für eine vom Tourismus und Weinbau geprägte Gemeinde sind diese Erfolge eine hervorragende Visitenkarte“, so Ortsbürgermeister Schäfer. Er ging bei seinen Ausführungen auch auf die von St. Martiner Weinbaubetrieben geplanten Betriebsgebäude im Kropsbachtal ein. Diese Planung an einem verträglichen Standort seien zu begrüßen. Unsere herrliche Kulturlandschaft ist das Kapital unserer Weinbauregion. Diese darf nicht durch eine unkontrollierte und unverträgliche Bebauung zerstört werden. Hoffnung, dass dies nicht passieren wird, gibt auch ein neuerliches Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt. Dieses hat eine geplante Aussiedlung im Blickfeld zum Hambacher Schloss untersagt. Der Weinbau in der Ortsgemeinde dürfe in eine gute Zukunft schauen, so Bürgermeister Schäfer in seinen weiteren Ausführungen. Die Weinprinzessin Anna Lea Ziegler überbrachte ein Grußwort an die erfolgreichen Weinbaubetriebe. „Die erzielten Erfolge sind ein Zeichen des großen Engagements und Könnens der Betriebsinhaber“, so die Weinprinzessin.