Aus Syrien, Albanien und dem Iran: Insgesamt 41 Personen aus 20 verschiedenen Ländern haben ab sofort die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie erhielten im Rahmen einer Feierstunde im Empfangssaal des Landauer Rathauses ihre
Einbürgerungsurkunden aus den Händen von Oberbürgermeister Dominik Geißler.
„Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen heute Ihre Einbürgerungsurkunde zu überreichen“, betonte Oberbürgermeister Dominik Geißler in seiner Begrüßung. „Sie bereichern unsere Gesellschaft mit Ihren Erfahrungen und Geschichten. Ich freue mich über jede neue Staatsbürgerin und jeden neuen Staatsbürger, die in Landau ein Zuhause gefunden haben, und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.“
Acht der Eingebürgerten stammen aus Syrien, jeweils vier Personen aus Ägypten, Albanien, Nigeria und der Russischen Föderation und je zwei Personen aus Afghanistan, Eritrea und dem Iran. Außerdem erhielt jeweils eine Person aus Kirgistan, Kolumbien, Lybien, Pakistan, Peru, Polen, Ruanda und der Ukraine die deutsche Staatsbürgerschaft. Darüber hinaus wurde eine Person mit bulgarisch-nordmazedonischer sowie eine Person mit US-amerikanisch- mexikanischer Staatsangehörigkeit eingebürgert.
Die Stadt Landau veranstaltet mehrmals im Jahr Einbürgerungsfeiern. Eingebürgert werden kann, wer unter anderem seit mindestens fünf Jahren in Deutschland lebt und ausreichende Deutschkenntnisse nachweist. Grundsätzlich behalten die Eingebürgerten ihre bisherige Staatsangehörigkeit – es sei denn, das Recht des Heimatstaates sieht den automatischen Verlust vor. In vielen Fällen entsteht somit eine doppelte Staatsangehörigkeit.
Alle über 16-Jährigen müssen im Rahmen der Einbürgerung einen Eid auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablegen.
Bild und Pressemitteilung: Landau in der Pfalz