LCO Edenkoben: Johanna Rheude und Julian Weis Rheinland-Pfalz-Meister

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Einen langen Wettkampftag gab es in Zweibrücken bei den Landesmeisterschaften der U 20 und U 16.

Während am Vormittag öfters kleine Schauer niedergingen, gab es am frühen Nachmittag ein großes Gewitter mit heftigem Starkregen, so dass die Veranstaltung für 90 Minuten unterbrochen werden musste.

Die letzten Disziplinen starteten somit erst gegen 19.30 Uhr, ein langer Wettkampftag für manche, die bereits morgens um 10 Uhr mit ihren ersten Wettkämpfen starteten. Julian Weis wurde über 800 m seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich im Schlussspurt den Titel in 2:00,62 min.

Damit verfehlte er seine Bestleistung lediglich um 1/10 Sekunde und schrammte erneut nur knapp an der Zwei-Minuten-Marke vorbei. Einen weiteren Sieg gab es für Johanna Rheude, die sich im Weitsprung der W 15 klar mit 5,08 m durchsetzen konnte.

Sie holte sich zudem noch die Bronzemedaille über 100 m in 13,50 s., nachdem sie im Vorlauf mit 13,33 s. eine neue Bestleistung aufgestellt hatte. Lea Braun steigerte sich im Kugelstoßen auf den neuen Bestwert von 11,44 m und wurde damit Vizemeisterin.

Zu Platz 1 fehlten am Ende lediglich 10 Zentimeter. Im Diskuswerfen konnte sie sich ebenfalls verbessern und erreichte mit 27,42 m einen neuen Vereinsrekord und holte damit überraschend die Bronzemedaille. Sie gehörte zu denjenigen, die am Ende der Veranstaltung mit 300 m Hürden nochmals an den Start gingen.

Dazu war sie am Tag zuvor erst von einer anstrengenden Klassenfahrt zurückgekommen, so dass am Ende die Kraft fehlte und mit 50,06 s. nur der undankbare 4. Platz blieb. Benjamin Kutschera sicherte sich in der U 20 gleich mit seinem 1. Wurf auf 47,58 m die Silbermedaille im Speerwerfen der U 20.

Anschließend überraschte er über 100 m mit Bestzeit von 11,64 s. im Vorlauf. Leider kam er im Endlauf nicht so gut aus dem Startblock und mit 11,76 s. belegte er den 5. Rang. Über 3000 m wagte sich Joshua Moskopp nach seinem Armbruch mit einer Schiene an den Start. Nach dem mehrwöchigen Trainingsausfall fehlte natürlich das Stehvermögen, aber es reichte in 10:11,41 min. für den 3. Rang vor seinem Vereinskameraden Obei Oueld-sidi, der noch der U18-Klasse angehört und mit 10:21,50 min. ein gutes Rennen zeigte.

Viola Gerst startete über 100 m Hürden in der nächsthöheren Klasse U 20. Sie kam mit den höheren Hürden gut zu Recht und holte sich in 16,74 s. ebenfalls die Bronzemedaille. Leo Naumer ging nochmals über die 400 m in der U 20 an den Start.

Nach etwas verhaltenem Beginn kam er auf der Zielgeraden mit einem guten Finish näher an die Spitzengruppe heran, konnte aber im Kampf um die Medaillen nicht mehr eingreifen. So blieb am Ende mit ordentlichen 52,95 s. der 5. Rang. Die jüngste im Team – Tatjana Salamon – konnte sich in der W 14 im 80 m Hürdensprint auf 14,39 s. steigern und damit den 8. Platz erreichen. Die gleiche Platzierung gab es für sie auch im Weitsprung mit 4,30 m.

21. HAMBURG WASSER World Triathlon
Hamburg ist im Jahr 2023 nicht nur der siebte Stopp der World Triathlon Championships Series sondern bringt auch Weltmeistertitel hervor. Das Großevent erstreckt sich über 4 Veranstaltungstage mit insgesamt 9 Wettbewerben.

Mittendrin im Herzen Hamburgs: Drei LCO-Triathleten auf der Olympischen Distanz.
So wagten sich Jochen Acker, Rainer Brechtel und Klaus Zwick an den Start am Hamburger Jungfernstieg.

Geschwommen wurden die 1,5 km in der Alster. Von der Wechselzone am Ballindamm ging es auf die 40 km lange Radstrecke Richtung Elbe, vorbei an der Speicherstadt, an den Landungsbrücken, der Reeperbahn, dem Fischmarkt und der Elbphilharmonie.

Der abschließende 10 km Lauf führte die Athleten am westlichen Alsterufer entlang und endete bei unvergesslicher Kulisse vor dem prachtvollen Hamburger Rathaus.

Jochen Acker konnte nach nur 2:48 h bei einer atemberaubenden Atmosphäre seinen Zieleinlauf bejubeln. Nach 3:02 h erreichte Klaus Zwick das Ziel.

Rainer Brechtel überquerte nach 3:24 die Ziellinie und erreichte damit den vierten Platz seiner Altersklasse! So können alle drei auf ein unvergessliches Erlebnis in Hamburg zurückblicken!

Text und Bilder: LCO Edenkoben

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