Farbenfroh und verantwortungsbewusst: OB Hirsch ermuntert Landauerinnen und Landauer zum Nähen von Mundschutzmasken

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Landau näht: Auch immer mehr Bürgerinnen und Bürger stellen in der aktuellen Corona-Krise Mundschutzmasken aus Baumwolle her – ob für sich selbst, für Familienmitglieder, für Freundinnen und Freunde oder für das Pflegepersonal in Krankenhäusern.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch dankt für so viel engagierten und kreativen Einsatz: „Natürlich bieten selbstgenähte Masken nicht den gleichen Schutz wie medizinische Schutzmasken. Sie vermindern aber das Risiko einer Tröpfcheninfektion, sorgen dafür, dass sich die Trägerin bzw. der Träger seltener ins Gesicht fasst, erhöhen das subjektive Sicherheitsempfinden – und bringen in dieser schweren Zeit etwas Farbe ins Spiel.“ Auch wenn es in Rheinland-Pfalz noch keine offizielle Empfehlung für das Tragen von Mundschutzmasken gebe, so könne es sicherlich nichts schaden, sich etwa beim Einkaufen im Supermarkt auf diese Weise zu schützen, so Hirsch weiter.

Einfache Mundschutzmasken aus Baumwolle schützen nicht die Trägerin bzw. den Träger, dafür aber die Mitmenschen, da der Ausstoß von Tröpfchen beim Sprechen oder Niesen reduziert wird. Wichtig bleibt jedoch: Abstand wahren und die Hygienerichtlinien einhalten.

Wer eine Mundschutzmaske nähen möchte, findet auf der Internetseite des Landauer Vinzentius-Krankenhauses unter www.vinzentius.de direkt auf der Startseite Informationen sowie den Link zu einer Nähanleitung. 

„Bufdis“ gesucht: Jetzt für den Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Landau bewerben – Jugendförderung, Abteilung Brand- und Katastrophenschutz sowie Archiv und Museum brauchen Verstärkung

Lust, etwas Neues auszuprobieren und sich für das Gemeinwohl zu engagieren? Bei der Stadtverwaltung Landau sind ab dem 1. September 2020 fünf Stellen im Bundesfreiwilligendienst zu besetzen. Die BFDler – oder auch „Bufdis“ genannt – kommen bei der Jugendförderung, im Archiv und Museum oder bei der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz zum Einsatz. Bewerben können sich junge, engagierte Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren.

„Werden Sie Teil unseres Teams und gewinnen Sie Einblicke in einen der spannenden Bereiche, die unsere Verwaltung zu bieten hat“, ermuntert Oberbürgermeister Thomas Hirsch junge Menschen dazu, sich je nach persönlichem Interesse für eine der offenen Positionen zu bewerben. „Die ausgeschriebenen Bundesfreiwilligendienst-Stellen zeigen, wie breit aufgestellt die Stadtverwaltung Landau ist und welche vielseitigen Möglichkeiten sie bietet.“

Die „Bufdis“, die im Bereich der Jugendförderung eingesetzt werden, sind u.a. für die Hausaufgabenbetreuung von Kindern sowie für die Begleitung verschiedener Gruppen- und Ferienangebote zuständig. Im Archiv und Museum stehen Recherchen zur Stadtgeschichte, das Verfassen kleinerer Texte und die Mitarbeit im Stadtmuseum auf dem Programm. „Bufdis“ der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz helfen zum Beispiel bei der Prüfung und Wartung von feuerwehrtechnischem Gerät und unterstützen die ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrwarte. 

Bewerbungen für die Stellen bei der Jugendförderung und beim Archiv und Museum werden noch bis zum 17. April entgegengenommen, für die Position beim Brand- und Katastrophenschutz bis zum 24. April. Interessierte schicken ihre Unterlagen am besten per E-Mail an bewerbung-personal@landau.de. Alle weiteren Infos sind auf der städtischen Webseite unter www.landau.de/bundesfreiwilligendienst zu finden.

Bildunterschrift: Die „Bufdis“ der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz dürfen fleißig bei der Freiwilligen Feuerwehr Landau mithelfen. (Quelle: Freiwillige Feuerwehr Landau)

Pressemitteilungen der Stadt Landau in der Pfalz.